WAS HABEN E-BOOKS FALSCH GEMACHT?

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WAS HABEN E-BOOKS FALSCH GEMACHT?

Interessieren Sie sich für Bücher? Wenn ja, dann kennen Sie sicherlich die ewige Diskussion um die Papierausgaben und die E-Books. Der Statistik, die Sie vermutlich erwarten, zum Trotz, weisen einige diesjährige Studien auf eine Erfolg versprechende Zukunft für die Papierbücher hin. Wenn Sie diesen Text zu Ende gelesen haben, werden Sie ganz genau wissen, warum Papierbücher einfache keine Konkurrenz haben. Tut uns leid, E-Books. Wir werden euch nicht vermissen.

Junge Leute glauben immer mehr daran, dass die wirklich relevante Information offline verfügbar ist.
Davon sind 62% der Bevölkerung unter 30 Jahren sowie 53% der Menschen über 30 Jahre überzeugt. Besuchen Sie Ihre örtliche Bibliothek und vergewissern Sie sich selbst.

Studenten neigen eher dazu, gedruckte Lehrbücher zu kaufen.

Eine von „Washington Post” durchgeführte Umfrage zeigt, dass 87% des für Lehrbücher festgelegten Studentenbudgets für gedruckte Lehrbücher vorgesehen ist. Natürlich könnte eine der Ursachen darin liegen, dass die Hochschullehrer selbst keine elektronischen Bücher herausgeben. Trotzdem ziehen die meisten Studenten die alten Papierausgaben den eventuell vorhandenen digitalen Lehrbüchern vor.

Menschen bauen keine emotionale Bindung zu Texten auf dem Bildschirm auf.

Im Jahre 2012 wurden in „The Guardian“ die Ergebnisse eines Experiments veröffentlicht, bei dem ein Teil der Teilnehmer einen Text auf Papier und ein anderer Teil denselben Text am Bildschirm gelesen hat. Das Fazit? Der Text auf dem digitalen Träger wurde als oberflächlich bewertet, während dieser auf dem Papierträger als emotional und mitreißend eingeschätzt wurde. Menschen, die gedruckte Bücher lesen, neigen eher dazu das Wesen des Textes zu erfassen und die gelesenen Tatsachen in chronologischer Reihenfolge einzuordnen. Klingt das ausreichend überzeugend?

Und es geht nicht nur um die Studenten. Eltern und Kinder lesen auch lieber gedruckte Bücher zusammen.
Laut „Digital Book World”, präferieren weniger als 10% der Kinder und deren Eltern die elektronischen Ausgaben der Bücher. Und es gibt einen guten Grund dafür, warum Sie die gedruckten Bücher favorisieren sollen. Alle Bildschirmgeräte üben einen negativen Einfluss auf den Schlaf. Eine Harvard-Studie zeigt die Beziehung zwischen dem Lesen elektronischer Bücher und den Schlafstörungen. Wenn vor dem Einschlafen ein E-Book gelesen wird, benötigt der Leser min. 10 Minuten mehr um einzuschlafen.

Und nicht zuletzt, es ist wirklich schwierig während des E-Book-Lesens das Multitasking zu vermeiden.
Wenn Sie ein gedrucktes Buch lesen – egal ob dienstlich oder zum Spaß – ist die Konzentration zweifelsohne mehrfach größer. Die gedruckten Bücher setzen eine größere Konzentration voraus und reduzieren das Multitasking mindestens dreimal im Vergleich zu der digitalen „Konkurrenz“.

Sie brauchen sich nicht mehr Sorgen um die Zukunft der druckten Bücher zu machen. Sie werden ewig sein. Zum Glück all deren Fans.

Was haben E-Books falsch gemacht?